Homepage für Melusina

 

 

Es war einmal in Luxemburg ...  

                    

Vor wenig mehr als 1000 Jahren lebte hier eine Fee. Ihr Name war Melusina. Ihr Volk war mehr als 6000 Jahre vorher ins Tal der Alzet gekommen und hatte sich hier niedergelassen, denn es gab da viel Wasser und Felsen. Beides war dem Volk der Melusina heilig. Melusina, die Fee auf dem heiligen Felsen, wurde zur Begründerin der Stadt Luxemburg und ihrer ersten Dynastie. Und da sie nicht gestorben ist, weil Feen niemals sterben, lebt sie noch heute: 

Wer war  Melusina ?

 

Frauengeschichte weltweit und warum Frauen sie nicht kennen!  

Mehr dazu auf der letzten Seite!  

                                         

Logik

seit Menschengedenken wird die Fähigkeit Leben  zu erzeugen als eine göttliche verstanden. Bei den Urvölkern war das selbstverständlich, darum wurde die Frau und das Weibliche, das Leben und alles, was Leben erzeugt, als heilig begriffen. Männerreligionen haben das geändert und die Fiktion der männlichen Kreativität erfunden mit dem Zwang zum "Glauben" und der Verehrung des Toten (Nekrophilie). In der Folge sind diese Männerreligionen allesamt zu militanten Herrschaftssystemen mutiert. Frauenzentrierte Kulturen haben nie Religionen gebraucht, aber sie haben sie manchmal geschickt in ihre Kulte eingebaut, um künftig in Ruhe gelassen zu werden.

Was real ist, muss keine glauben. Geglaubt werden muss nur die Fiktion und die Ideologie.

 

Denkwürdiges und Bedenkliches

Der „homo sapiens sapiens“ ist ein patriarchaler Herrschaftsmythos, die „Mann-allein“ Ideologie der letzten 3 – 4000 Jahre, die sich wie eine Ölpest über die Menschenwelt ausgebreitet hat. Kreativität ist fehlgeleitet oder fehlinterpretiert. Weibliche Kreativität ist verstümmelt und für Herrschaftsinteressen dienstbar gemacht worden. Franz Alt meint, der homo sapiens müsste eigentlich wegen seiner Tendenz zur Selbstzerstörung „homo Dummkopf“ heißen.

Was wir als „Geschichte“ lernen, ist die Geschichte der Herrscher, Krieger und Despoten. Herrschaft ist immer parasitär. Parasiten werden nicht gemocht. Nicht von Tieren und erst recht nicht von Menschen. Das ist das Hauptproblem des Patriarchats. Herrscher und Weltlenker glauben an ihre Lügen, weil sie die Wahrheit selbst nicht mehr kennen. Die wahre Geschichte der Menschheit ist noch nicht geschrieben, ihre Erforschung hat erst angefangen.

Mehr dazu demnächst bei Melufee...

Alle Religionen, die wir kennen, sind Männerreligionen. Frauen brauchten keine, denn sie waren einst die „Erfinderinnen“ von Kultur, der Kultur der Göttin (Culture of the Goddess), auf deren Symbolik alle der heute als kriegerisch bekannten Männerreligionen aufgebaut haben.

" Monotheismus“ ist matriarchal, die Vielgötterei dagegen ein Konstrukt von patriarchalen Religionen und Sekten. Jeder Herrschaftsanspruch braucht schließlich seinen eigenen Gott. Sie haben sich heilige Orte und Symbole, die ihnen geeignet erschienen, angeeignet und für ihre Zwecke umgedeutet.

Religion ist männlich und muss geglaubt werden. Oft wird der Glaube mit brutaler Gewalt erzwungen.

Kultur ist gewachsen, sie ist ein Haus für alle, die darin leben.
In patriarchalen Religionsgesellschaften ist daraus Kultus gemacht worden, der "Kult" ist dann auch nicht mehr weit. Das Etikett "Kultur" ist zum beliebigen Aufkleber heruntergekommen.

Allah  hieß vordem Al-lat (Alulat, Allatu) und war weiblich, und die Ka’aba war nicht immer ein ausschließlich männliches Heiligtum. Viele alte heilige Orte sind heute von Kirchen und Kapellen überbaut. Frauenkultur, Kultur überhaupt, starb durch Einwirkung von Gewalt, Zwang und Enteignung. Was heute unter dem Begriff Kultur gehandelt wird, ist im besten Falle Kunst, überwiegend solche von Männern hergestellte.

Unser zivilisiertes Weltbild ist von Männerphantasien bestimmt. Diese waren früher vorwiegend religiöser Herkunft. Bis heute ist ein ganzer Zoo von Wahngeschichten und Vorstellungen hinzu gekommen. E.T., Dinos und anderes Jurassicgetier, Tamagotchis,  Cyberwelten bis hin zu Weltraumfluchten, um nur einige zu nennen. Der Misthaufen, den das Patriarchat über die letzten  zwei- bis dreitausend Jahre und ganz besonders in den letzten 500 Jahren angerichtet hat, beginnt so groß zu werden, daß religiöse Fluchtpunkte nicht mehr genügen. Mann denkt verstärkt über Auswege nach, denn daß der liebe Herr Gott noch helfen könnte, wird immer unwahrscheinlicher. Marx und Engels sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Es wird schwieriger.

Weil Frauen ausgeschlossen waren? Ausgeschlossen wurden? Gezielt und im vollen Bewusstsein? Mann schließt die (größere) Hälfte der Welt aus und setzt sich selbst für das Ganze. Wie soll das auf die Dauer funktionieren? Es funktioniert nicht! Das sehen ein paar Frauen und ein paar Männer schon heute. Die Menschen wollen keine Herrscher, weil sie diese nicht brauchen. Sie wollen Gerechtigkeit, und sie werden unzufrieden, wenn es keine gibt. Die alten Kulturen waren egalitäre Gesellschaften. Sie waren die einzigen, die eine kontinuierliche, genuine Entwicklung über die Jahrzehntausende garantieren konnten.

Mehr dazu demnächst auf der letzten Seite...

Tal der Melusina früher,
Joseph Mallord William TURNER (1775-1851),
La Ville Luxemburg vue prise depuis Fetschenhof, vers 1834

Stadt Luxemburg, Blick vom Fetschenhof, um 1834

Musées de l'État du Grand-Duché de Luxembourg,

Musée d'Histoire et d'Art

 

 

Tal der Melusina heute:
V-Mündung von Petruß und Alzette

Im Hintergrund rechts hinter den Häusern befindet sich der einst heilige Felsen, links im Tal an der Petruß (nicht sichtbar) liegt ein alter Kultplatz mit Quelle, beide christlich überbaut.
(Siehe Seite 2, Melusina in der Frühgeschichte von Luxemburg, Foto anklicken)

 

                                  

                                                       

Der Inhalt dieser Website wird fortlaufend ergänzt und angepasst. Er entstand unter anderem als Ergebnis der Recherche über die Gründungsmythe von Luxemburg während der fünfjährigen Vorbereitungen zum Ersten Weltkongress für Matriarchats-Forschung vom 5 - 7. September 2003 in Luxemburg. 

Arbeitstitel zum Kongress war:
"ReVision des Wissens - Vision der Zukunft", dieser wurde später geändert in "Gesellschaft in Balance"