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Der einzige noch erhaltene Menhir in Luxemburg, seit 2003, dem Jahr des 
"1. Weltkongress für Matriarchatsforschung",  als Kopie im Musée National d’Histoire et d’Art zu besichtigen. Der Stein wurde 1978 von geschichtlich passionierten Anwohnern gefunden und einige Meter von der Fundstelle entfernt wieder aufgerichtet.

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Helper (Heilberg?)
Alter Kultplatz mit Quelle und Felsensitz im Vordergrund sowie einem Steinkreis oberhalb. Heute christlich überbaut (Luxemburg)

(Photo: Antoinette Welter)  

 

   

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La Déesse de Barnenez, Bretagne (F), ca. 3000 v.u.Z
.  

(Die Göttin von Barnenez)

 

Oben:  
Göttinsymbol, Bretagne, (F)

 

 

 

 

  Woher wir kamen, wohin wir stolpern...

Die andere Geschichte.

     *Nehmen wir an, "die Vertreibung der Menschen
aus dem Paradies“ durch Gott hätte einen ganz anderen
Hintergrund als den, den uns Kleriker von Kindesbeinen
an weis machen: Bekäme dann nicht auch manche
biblische Überlieferung einen ganz anderen Sinn? Wie 
 wäre es, wenn dieser biblische Mythos nur die 
Geschichte der Zerstörung der großen alten 
Frauenkulturen spiegelte?

       *Kulturen, die es angeblich nie gab – nicht 
gegeben haben darf, weil sie die gängige Ideologie 
vom Vatergott und der Überlegenheit des Männlichen 
ins Wanken brächte?

          * Warum nur haben Männer und ihre 
Herrschaftssysteme ein so dringendes Bedürfnis,
Geltung als von Gott Auserwählte zu erlangen?

          * Mit der Zerstückelung dessen, was heute als 
„Kultur“ bezeichnet wird, zeigt sich, was sich in 
vergangenen Jahrhunderten mit der Zerstückelung 
von Land zuerst beim Adel und später bei den 
Bauern ereignet hat. Jeder Sohn hatte am Ende nur
mehr ein Bruchstück Land, das er zwar 
„beherrschen“ konnte, das ihn und „seine“ Familie
aber nicht mehr ernährte. Vor Zeiten haben

*        Mit                               

Väter und Söhne

        * das Land, die Mutter Erde,  an sich gebracht,
aber im Laufe ihrer Herrschaft ist es unter ihren
Händen zerbröselt.  Mit der Kultur ist es ähnlich. 
Sie haben sich Kultur-Fragmente angeeignet, sie 
entkernt und die Inhalte ins Gegenteil verkehrt. 
Damit haben diese über die Jahrhunderte ihre 
ursprünglichen Inhalte verloren, doch die neuen 
„Werte“ haben sich als  fiktiv erwiesen und sind als
unwahrhaftig längst durchschaut worden. Erhalten
geblieben sind dekorative Kulturhülsen und...

       * was bleibt, ist ein Berg von Schutt und Abfall, 
auf dessen höchstem Gipfel sich paranoide Alpha-
männchen und Möchtegerngurus tummeln und 
gegenseitig bekämpfen. Leider bringen sie sich 
nicht gegenseitig um, dafür haben sie das Fußvolk 
und die „Natur“ zu ihren Füßen. Die große Freiheit
unserer Zeit ist in Wahrheit eine Diktatur von Industrie
und Kommerz hinter Glitzerfassaden und Glitzer-
klamotten.    

       * Die vorbiblischen, vorpatriarchalen 
Gesellschaften, von denen es heute nur noch winzige
Reste gibt, kannten zwar Königinnen und Könige, 
aber keine Herrschaft. Ihre Sozialordnung war und 
ist noch egalitär. Sie werden in der Wissenschaft 
„Matriarchate“ oder Göttinkulturen (Cultures of the
Goddess) genannt.

Matriarchate

      * waren nie die „Herrschaft der Mütter über
arme unterdrückte Männer“ und auch nicht die 
Umkehrung des Patriarchats; allein die Vorstellung
wäre absurd. Sondern sie waren die einzigen Gesell-
schaften der bisher bekannten Menschheits-
geschichte, für die eine friedliche Entwicklung über
lange Zeiträume in Prosperität bekannt ist.

Frauen

      * werden sich künftig den patriarchalen 
Mythen in dem Bewusstsein nähern müssen, daß 
diese in ihrem Sinngehalt verdreht und sinnentstellt
sind. Das gilt auch für die biblischen Mythen. Auch 
die biblische Überlieferung ist anfangs mündlich 
gewesen, sie ist älter als ihre Niederschrift. Man 
geht davon aus, daß diese vor etwa 3000 Jahren 
stattfand. Die jüdische Religion ist um einiges älter
und sie hat ihre Wurzeln in der wiederum weitaus 
älteren matriarchalen Kultur.

                                                                  

Zukunft      

                                                              * mit Krieg und Herrschaft ist heute schon 
                                                         nicht mehr mehr vorstellbar. Es wäre jedoch 
                                                         illusionär, sich in so  etwas wie "neue Matriarchate“
                                                         hineinträumen zu wollen. Aber nach rund 6000 
                                                         Jahren „Entwicklung“ zur Barbarei  wird eine  Neue 
                                                         Kreativität von Nöten sein, die das „Andere“  kennt
                                                         und sich anderes vorstellen kann. Frauen allein 
                                                         werden die Last nicht mehr schultern können.
                                                         Männer werden mit anpacken  müssen.

       * Aber es werden Männer sein müssen,
die sich vorstellen können, ohne Herrschaft zu leben,
vor allem ohne Herrschaft über Frauen, wenn aus der
„elenden Zeit“ (Zitat) in der wir leben, wieder eine 
lebenswerte gewaltfreie werden sollte.  Nur so, mit 
der Unterstützung von Männern, werden Frauen 
zurückfinden können zu ihrem Ureigenen, von dem
die meisten selbst nichts mehr wissen.

 

Die Himmelsscheibe von Nebra

(ca. 3600 Jahre alt)

Unten: Himmelsscheibe von Nebra mit Vollmond, zunehmendem Mond und oberhalb dazwischen den Plejaden (Siebengestirn), hier in der ältesten Version, in späterer Zeit mit Änderungen versehen;

ca. 3600 Jahre alt, tellergroß

http://de.wikipedia.org/wiki/Himmelsscheibe

 

      * Dieses archäologische Fundstück, kaum in der Öffentlichkeit bekannt geworden, wurde flugs von „Herren der Schöpfung“ in Besitz genommen und mit „Macht und Fürsten“ in  Verbindung gebracht, obwohl über das Leben der Menschen vor  3-4000 Jahren, mangels schriftlicher Aufzeichnungen, so gut wie nichts bekannt ist. 

Die ehrliche Forschung arbeitet noch an der wissenschaftlichen Entschlüsselung des hochinteressanten Fundobjekts. Die bisherige Erforschung früher Kulturen hat aber gezeigt, daß männlich- patriarchale Vorstellungen vom seit der „Schöpfung“ bestehenden Patriarchat reine Phantasieprodukte sind. Die Kultur und die Sozialordnung der alten Völker war zu jener Zeit noch überwiegend matriarchal tradiert; in Luxemburg gab es Reste dieser Kultur bis 1780.

Die Darstellung des Mondes und des Sieben-Gestirns legt den Ursprung der Himmelsscheibe aus einer der frauenzentrierten Urkulturen nahe.

Die patriarchal-männliche Vereinnahmung ist somit rein kommerziell begründet. Papier ist geduldig. Bücher werden gedruckt, um Geld zu machen. Mit Wissen hat bedrucktes Papier nicht zwingend etwas zu tun. Die Wissenschaft kann mit kommerzieller Piraterie ausgetrickst werden, und das geschieht Tag für Tag.

                                         Mehr dazu demnächst auf der letzten Seite...                                        

 

                                      

 

Der Inhalt dieser Website wird fortlaufend ergänzt und angepasst. Er entstand unter anderem als Ergebnis der Recherche über die Gründungsmythe von Luxemburg während der fünfjährigen Vorbereitungen zum Ersten Weltkongress für Matriarchats-Forschung vom 5 - 7. September 2003 in Luxemburg. 

Arbeitstitel zum Kongress war:
"ReVision des Wissens - Vision der Zukunft", dieser wurde später geändert in "Gesellschaft in Balance"